Herzlich Willkommen

Auf dieser Website werden die Eigenschaften von RS-Flipflops umfassend, verständlich und - das ist besonders wichtig - richtig beschrieben.
Seit 1982 versuche ich die Fachwelt davon zu überzeugen. Im Jahr 1984 mit einem Patent, 2004 mit einem Artikel in einer Fachzeitschrift und seit 2008 im Internet. Leider hat das bis zum Jahr 2021 nur bei wenigen zum Erfolg geführt. Es ist einfacher bei dem gewohnten Falschen zu verharren, als sich die Mühe zu machen, etwas Neues zu begreifen.
Sowohl im deutschen als auch im englischen Wikipedia wurden meine dortigen Beiträge im Jahr 2009 von überforderten Verantwortlichen gelöscht.
Auf der nächsten Seite (RS-Flipflop) werden ein paar schlechte bzw. falsche Beispiele - wie sie in der Literatur und im Internet üblich sind - gezeigt, um dann zu erkennen wie es richtig ist.
Insbesondere in Foren musste ich feststellen wie unfähige "Experten" ihre Ratschläge gaben.

Kurz zur Geschichte des RS-Flipflops:
Als die beiden Engländer Eccles und Jordan die FipFlop-Schaltung erfanden, ging es ihnen letzten Endes um die Abspeicherung einer Information (1-Bit für Zählschaltungen). Für eine solche Anwendung war es nur wichtig, ein Bit setzen und rücksetzen zu können. Deshalb wurde die Möglichkeit gleichzeitig ein Setz- und ein Rücksetzsignal anzulegen aus verständlichen Gründen außer Acht gelassen.

Zur vollständigen Beschreibung der Eigenschaften eines RS-Flipflops gehört diese Eingangsbelegung (R=S=1 bei NOR-Gattern) aber dazu, denn sie kann bei einer erweiterten Anwendung des RS-Flipflops, zum Beispiel zum Aufbau einer "idealen Impulsschaltung" und eines "asynchronen JK-Flipflops" 1), wie es von mir bereits 1982 entwickelt wurde, notwendig sein.

Hier unterscheidet sich meine mit diesen Schaltungen auch bewiesene Ansicht grundlegend von denen, die die (falsche) "Lehrmeinung" vertreten.
Dafür steht das Alternative auf meiner Website.
Die Wikipedien verschiedener Länder behandeln die Eingangsbelegung (R=S=1 bei NOR-Gattern) teilweise unterschiedlich voneinander. Aus Unsicherheit wird dieser Fall manchmal auch einfach ignoriert. Immer wieder gab es auch mal Änderungen in den vergangenen Jahren.

Ganz was anderes,
Interesse an Fibonacci-Zahlen und deren Anwendung für Suchfunktionen?
Hier ist mein ganz einfaches Python-Programm für die n-dimensionale Fibonacci-Suche!

Aber in einem sind sich alle immer treu geblieben: Die Aussagen zu diesem Sonderfall blieben unzureichend oder falsch. Teilweise musste man am technischen Sachverstand des Autors zweifeln. Das betraf auch sogenannte Wippenbeispiele zur Erläuterung der Funktionsweise des RS-Fipflops zum Beispiel in Wikipedia. Bis heute habe ich auch noch keine wirklich anschauliche und verständliche Animation eines RS-Flipflops im Internet gefunden. Deshalb habe ich auch das auf der nächsten Seite "RS-Flipflop" selbst erstellt.
Ich habe oft den Eindruck, dass die Autoren den höchsten Grad der Inkompetenz überschritten haben, und es ihnen egal ist welchen Unsinn sie von sich geben.

Meine neuen Schaltungen sind auch für wirkliche Experten nicht einfach zu verstehen. Es ist tatsächlich so, dass die "missachtete" Eingangsbelegung R=S=1 immer wieder auftritt, aber es niemals zu einer fehlerhaften/unbestimmten Situation kommt, weil danach niemals R=S=0 folgt bzw. folgen kann. Es treten keine sogenannten "Race Conditions" auf.

An dieser Stelle bedanke ich mich ganz herzlich bei Herrn Stefan Dumler.
Als ich die auf den nächsten Seiten dargestellten Schaltungen entwickelte (1982), hatte ich als technische Hilfsmittel nur Papier und Bleistift zur Verfügung.
Herr Dumler hat jetzt mit modernen technischen Mitteln eine genaue Analyse dieser Schaltungen vorgenommen und in einem Analysebericht dokumentiert. Das Ergebnis beweist meine Ansichten. Jeder Interessierte aber auch Zweifler sollte ihn lesen.

Ziel und Schlussfolgerungen

Die Darlegungen auf dieser Website sollen zeigen, dass die übliche Definition bzw. Beschreibung des RS-Flipflops überarbeitet werden muss. Es wird gezeigt, wie die Eingangsbelegung R=S=1 (NOR) sinnvoll genutz werden kann. Dadurch können ideale Impulsglieder ohne RC-Kombination aufgebaut werden, wodurch zum Beispiel nicht getaktete (asynchrone) JK-Flipflops realsiert werden können. Ebenfalls ergeben sich einfache Möglichkeiten für den Aufbau z.B. monolithischer Schaltungen. Die gezeigten Schaltungen sind überall dort von Vorteil, wo eine möglichst hohe Grenzfrequenz erreicht werden muss oder wo kein Taktsignal zur Verfügung steht.


1) Hinweis:
Die Schaltungen wurden erstmals veröffentlicht am 09.05.1984 unter Wirtschaftspatent WP H 03 K/ 2432 692 (inzwischen gelöscht)
Entwickler der Schaltungen: Homepageinhaber Klaus-Eckart Schulz

Copyright-Hinweis

Die Schaltungen dürfen beliebig vervielfältigt werden, jedoch ist der Hinweis auf den Entwickler erforderlich.